Aber sie kaufen Deine Musik nicht!
22. Juni 2009
Heute möchte ich mal Abstand von all den niederen Instinkten nehmen. Man muss nicht immer nur kritisieren, sondern kann auch mal von ganzem Herzen ja sagen. Ja zu Musik 2.0, ja zu 200 Euro pro kostenlosem Download, ja zu baden-württembergischen Nudeltriphop, ja zu unverbrauchten und unverbildeten Sprechern in Werbespots und schliesslich ja zu Openpot, der etwas anderen Web 2.0 Plattform für Musikvermarktung!
Geldverdienen 2.0 – auf 0.1 Art
16. Juni 2009
Hallo Prof. Marc Drüner!
Wenn ich mal Lust auf eine markige Formulierung habe, dann frage ich Sie, Sie und nur Sie allein und Paff: Da ist sie schon! “Die 2.0 Schonfrist ist angesichts der Finanzkrise endgültig vorbei – welche Geschäftsmodelle sind chancenträchtig, wie kann das Web 2.0 normalisiert und professionalisiert werden?” Schonfrist vorbei, Internet zum Abschuss freigegeben! Und endlich normalisiert: 4Chan trägt ab jetzt Hosen von C&A! So leitet Drüner die Anmeldeunterlagen zu seinem Seminar “Web 2.0 monetarisieren – Erfolgsfaktoren Status Quo und Geldverdienen 2.0″ ein. Weiter im Text: Open Communication & Innovation mit Web-Technologien möchte uns Prof. Drüner vermitteln und natürlich das immer wichtige Kunden zuhören, Kontakt herstellen und Interaktion binden.
Klar, ist natürlich alles superwichtig. Kostet auch nur 150 – 250 Euro für eineinhalb Tage. Aber, wir erinnern uns: Die Schonfrist für 2.0 ist vorbei! Eigentlich steht sogar das gesamte Internet auf dem Prüfstand. Und Drüner zieht zusammen mit den Veranstaltern media.net und SMI Konsequenzen: Nur noch effektive, normalisierte und professionalisierte Wege sind erlaubt, um sich für sein Seminar anzumelden.

Neu im Führungsteam der Garten AG: Herr Ziegenbock
10. Juni 2009
Wir hatten es ja neulich schon mal mit Unternehmen, die irgendwie unrealistisches Twitterverhalten an den Tag legen. Dieses weite Feld wollen aber natürlich auch Vereine nicht ungenutzt lassen. Guten Tag, IJAB e.V. Dieser Verein macht irgendwelches Zeug und das mit Hilfe von öffentlichen Mitteln. Neu dabei die Kampagne Watch Your Web, mit der Jugendliche dazu angehalten werden sollen, vorsichtiger mit ihren Daten im Internet allgemein und Social Networks im Speziellen umzugehen. Ah, Kompetenzgeber im sozialen Netz. Mit eigenem Twitteraccount.

Yeah, einfach mal so zwischen zwei anderen Tweets die eigene URL raushauen. Klare Webkompetenz: Wir haben eine Domain erworben. Sie trägt den Namen unserer Kampagne. Jetzt dürfen wir sie legal und sicher twittern, bis wir keine Lust mehr haben. Wir sind Watch Your Web, check mal unsere Message: Watch Your Web! Hey!
Ein genauerer Blick auf den Kampagnennamen lohnt sich ohnehin. Watch. Your. Web. Dein Internet beobachten. Schauen, was die Leute, die sich für Dich interessieren, so zu sagen haben. Und dabei mit gutem Beispiel vorangehen.

Alle neune. 1000 Von-der-Leyen-Punkte in der Sonderwertung Internetdingsbums. Watch Your Web. Also: Wenn Du Lust hast. Oder halt nicht. Bliebe noch ein letzter Punkt: Datensicherheit ist tatsächlich ein wichtiges Anliegen. Vermutlich gibt es Leute, die wesentlich zu leutselig im Umgang mit ihren personenbezogenen Daten sind. Oder mit den Daten ihrer Mitmenschen. Auf der Watch Your Web Seite gibt es eine Pinnwand, bei der man Problemfälle in diesem Kontext schildern und um Hilfe von Webman bitten soll, dem Held der Kampagne. Diese Funktion nutzen die User gerne.

